Aktenvernichtung

Privat räumt man ja von Zeit zu Zeit vielleicht mal seine Akten auf (ähm…), als Selbständiger ist das etwas anders. Gewisse Dinge muss man für eine gewisse Zeit aufbewahren – die meisten 6 oder 10 Jahre lang, wobei man aufpassen muss wann diese Frist beginnt – nämlich nicht mit dem Rechnungsdatum (z.B.), sondern erst mit dem nächsten 1.1. danach (und bei steuerlichen Dingen kommt es dann evtl. noch auf die Wirksamkeit des darauf basierenden Steuerbescheides an…)

Gleichzeitig muss man aufpassen – denn zulange darf man Unterlagen auch nicht aufbewahren, die DSGVO lässt z.B. grüßen

Inzwischen bin ich so lange selbständig dass dieses Jahr das erste Jahr sein wird, wo ich im signifikanten Umfang Unterlagen entsorgen kann / darf (tatsächlich eher darf, das nimmt enorm Platz weg), davor waren es immer nur einzelne Ordner.

So habe ich mir heute einen „Aktenvernichtungsplan“ gemacht. Akten meint übrigens nicht nur papierne Akten, elektronisch fällt da fast noch mehr an (Mails, das Abrechnungssystem etc.pp).

Die Kotka-Tanne 2018

Seit etlichen Jahren Tradtion – die Tanne zu Weihnachten vor dem Holstentor. Was einigen evtl. nicht bekannt ist: es handelt sich um ein Geschenk von Lübecks ältester Partnerstadt Kotka in Finnland (Kotka liegt so etwa auf halbem Weg zwischen Helsinki und St. Petersburg in Rußland)

Ich bin zwar kein Freund von Selfies, aber hier darf es mal sein 😉

Auch wenn die Tanne selber ein Geschenk ist, so muss doch für Transport und Aufstellung der Tanne selber gesorgt werden – und das ist kein so ganz kleiner Aufwand, wie man sich vielleicht vorstellen kann (das geht über den Transfer auf der Fähre über das aufstellen bis hin zum schmücken). Um das allles kümmert sich das Lübeck-Management (hier der Bericht auf der Homepage des Lübeck-Managements: https://www.luebeckmanagement.de/de/aktivitaeten-und-termine/Kotka-Tanne-2018.php

Vor allen zur Deckung des finanziellen Bedarfes aber wo möglich auch  zur praktischen Hilfe ruft das Lübeck-Management unter den in Lübeck ansässigen Firmen und Institutionen zu Spenden auf. Seit einiger Zeit beteilige ich mich als Firma dort auch mit einem (vergleichsweise vermutlich eher kleinen) Betrag, da ich das ganze als eine schöne Tradition empfinde, die erhalten werden sollte (wobei man sich darüber streiten kann, ob wirklich jedes Jahr eine so große Tanne transportiert werden muss – evtl. kann man die Symbolik, und um die geht es ja, auch anders erhalten)

Die Kotka-Tanne 2018

Die „Sponsoren“ treffen sich jedes Jahr zum offiziellen Anleuchten  – bei der Gelegenheit sind auch die Fotos entstanden. Dieses Jahr war ich sogar in doppelter Funktion dabei – einmal ich selber als „Firma„, zum anderen als Vorstands-Mitglied von LübeckPartner, einem Verein der sich um Lübecks Städtepartnerschaften kümmert und auch etwas dazu gegeben hat (hier der Bericht von LP: https://www.luebeck-partner.de/2018/12/03/lp-unterstuetzen-die-kotkatanne/ )

Fun Fact: Die DDR im World-Wide-Web

Internetseiten aus der DDR gab es zwar nie, trotzdem war die Technik Ende der 80er Jahre schon soweit fortgeschritten, dass man sich Gedanken über eine Top-Level-Domain für die DDR gemacht hat.

Wäre das Domain Name System damals schon weiter verbreitet gewesen, oder hätte die DDR noch länger exisiert wäre es für Westdeutschland bei .de geblieben, die DDR hätte .dd bekommen (ausser im internen Betrieb an den Universitäten Jena und Dresden wurde .dd aber nie verwendet)

Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/.dd