FDP-Streit via Google-Anzeige…

Das Kommunalpolitik manchmal eben doch  höchst amüsant ist weiß man in Lübeck nicht erst seit dem Einzug der Linken in das Stadtparlament (Für die Linken ist das gegenseitige überziehen mit Strafanzeigen vielleicht nicht so amüsant, das betrifft wohl eher die Aussenstehenden…). Auch die FDP wollte dem nicht nachstehen und hat – schon vor einiger Zeit – Ihren Fraktionschef Thomas Schalies erfolgreich rausgeworfen zum Rücktritt gebracht.

Google-Ad Werbung für schalies.info

Google-AD für schalies.info

Nun hat dieser – ganz modern – seine Verbitterung in Form einer Webseite zusammengefasst – und verfügt dabei, wie ich heute etwas ungläubig festgestellt habe wohl über ein enormes Sendungsbewusstsein, den er hat doch tatsächlich Werbung für seine Seite im Werbenetzwerk von Google eingekauft….. (gefunden heute auf hl-live.de)

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Call-Center Anruf auf Englisch

Das hatte ich auch noch nie…. Gerade rief jemand an – und das erste, was er fragte war, ob ich Englisch spreche. Nun gut, mein Englisch ist etwas eingerostet, dazu spreche ich es zu selten, aber zumindesten im groben traue ich mir eine Kommunikation zu. Also habe ich vorsichtig mal “a little bit” geantwortet.

Nun war der Anrufer schwer zu verstehen, im Hintergrund die typischen Call-Center-Geräusche, zudem sprach er einen merkwürdigen Akzent (ich würde auf den indischen Sprachraum tippen). Es stellte sich heraus, dass er SSL-Zertifikate verkaufen wollte….

Hatte ich doch gleich richtig getippt, als ich den Anruf ohne Rufnummernübermittlung entgegennahm… Nur Englisch, das hatten wir dann doch noch nie…

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OMG….

Man erlebt ja manchmal wirklich erstaunliches im Zusammenspiel mit anderen Providern, sowas hier habe ich aber auch noch nicht erlebt…

Als neuer Provider hab ich den Auftrag erhalten, eine .de-Domain zu übernehmen. Weiter nichts schlimmes, da erhält man von seinem alten Provider einen Authcode, gibt ihn beim neuen Provider (hier also ich) an, der Rest läuft von alleine…

Gleich aufgefallen war mir in diesem Fall, dass als Inhaber der Domain nicht der wirkliche Inhaber, sondern der Provider selber eingetragen war… Sowas hat man höchstens vor Jahren mal gesehen und war immer ein Merkmal von höchst unseriös arbeitenden Providern. Ich ahnte also schlimmes…

Tatsächlich dauerte es Wochen bis der Kunde endlich den Authcode erhielt. Heute war es soweit und er hat ihn mir wie es sich gehört gleich weiter geleitet – mit der Bemerkung, ich wäre ja auch schon bei der Denic eingetragen…. Äh, wie??

Ich schaue also bei der Denic nach – tatsächlich: Inhaberhandle, Admin-C, aber auch Tech-C und Zone-C lauten auf mich. Die Domain ist noch nicht transferiert, wohlgemerkt! Die Adressdaten sind dann auch noch falsch, die Telefonnummer wurde nicht mehr recherchiert (einfach mit Vorwahl + 000 angegeben) und die Adresse ist auch meine Privatadresse, nicht die Firma….

Da bleibt mir erstmal die Spucke weg und ich überlege, was da zu tun ist. Ich würde mal sagen: geht der Transfer glatt über die Bühne bleibts beim Kopfschütteln, wenn nicht gibts Ärger!

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Die Post – Entdecke die Filialen

Soll man ja nicht sagen, die Post hält nicht geistig rege…

Bislang war es ganz einfach: Pakete ließ ich mir sofern möglich an die Packstation schicken, der Rest ging an “meine” Filiale in Stockelsdorf – Fußläufig und somit einfach zu erreichen.

Seit neuesten gilt das mit “meiner” Filiale wohl nicht mehr – nein, die Filiale in Stockelsdorf gibt es zu mindestens derzeit noch, das ist nicht das Problem. Aber sie scheint nicht mehr für mich zuständig zu sein. Sicherlich, sie liegt in einer anderen Gemeinde, aber sie ist die mit Abstand nächste Filiale der Deutschen Post, alle Filialen und Niederlassungen auf Lübecker Gebiet sind teils wesentlich weiter entfernt.

So kam neulich eine Sendung per Nachnahme für meine Verlobte – da wir als der Postbote kam nicht da waren abzuholen bei einer Postagentur irgendwo weiter oben in der Schönböckener Straße (mit – nebenbei gesagt – Öffnungszeiten die eine massive Verschlechterung gegenüber der Postfiliale darstellen).

Heute hatten wir dann ein Päckchen abzuholen, welches – wohl wegen Überfüllung zu Ostern – nicht in der gewohnten Packstation untergekommen war. Dieses mal wars die Postfiliale in der Ziegelstraße, kurz vor Plaza….

Mal sehen, welche Filiale/Agentur es dann beim nächsten mal wird. Wenn ich wählen darf bitte die Hauptpost in der Königstraße, da ist wenigstens mein Büro gleich um die Ecke.

Früher hab ich extra z.B. bei Online-Bestellungen drauf geachtet, dass die Lieferung per Post (also DHL) erfolgte, da man sich da drauf verlassen konnte dass man das ganze bei Bedarf problemlos in der Nähe abholen konnte – das scheint wohl nicht mehr erforderlich zu sein, wenn man eh Lübeck beim abholen seiner Post kennenlernt kann ich bei Bedarf auch in die Basis eines beliebigen Zustelldienstes fahren….

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Zensur im Namen des Jugendschutzes

Zensursula war gestern, heute versuchen wir das ganze nochmal zu toppen – unter dem Deckmantel des Jugendschutzes:

http://ak-zensur.de/2010/01/jmstv-stellungnahme.html

Lesenswert in dem Zusammenhang auch der Blogbeitrag der Geschäftsführerin von domainfactory.

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Kündigung vergessen?

Unsere Hosting-Verträge haben in der Regel eine Laufzeit von einem Jahr und verlängern sich um jeweils ein weiteres Jahr, wenn nicht 4 Wochen vor Ablauf gekündigt wird. Das hat verschiedene Gründe, die das praktibel machen, u.a. weil Domains zu 99,9% Laufzeiten von einem Jahr haben.

Auf dem Soziserver kommt es nun des öfteren vor, dass Homepages nur für eine relativ kurze Zeit benötigt werden – meisten für die Dauer eines Wahlkampfes. Das ist zwar im Sinne einer Nachhaltigkeits-Strategie nicht besonders sinnvoll, aber nun gut, wenn es unbedingt gewünscht ist….

Normalerweise wird das so gemacht, dass dann mit der Bestellung gleich die Kündigung mitgeschickt wird, so dass es bei dem einem Jahr Vertragslaufzeit bleibt. Das ist auch in Ordnung und weiter kein Problem. Zu einem Problem wird es allerdings, wenn das vergessen wird und sich der Vertrag somit um ein weiteres Jahr verlängert – dann kann man als Provider die dollsten Sachen erleben – wie z.B. heute morgen:

Keine 20 Minuten nachdem hier eine Mail entsprechenden Inhaltes aufgeschlagen ist ruft eine Kundin an, wir mögen doch bitte den Rechnungsbetrag zurückerstatten, da der Vertrag ja auf ein Jahr begrenzt war. Die Nachfrage, ob denn eine Kündigung erfolgt ist bejahte sie. Nun ja, schon etwas merkwürdig, aber kann ja durchaus mal sein, dass hier ein Fehler passiert ist. Also habe ich mir mal die schriftlichen Unterlagen herausgezogen – und wie schon fast vermutet: keine Kündigung zu finden.

Als ich ihr dass dann vorhielt behauptete sie, dass der Brief gleich bei der Bestellung sein müsste. Nun ja die Bestellung kam per Fax und es ist auf der Signatur eindeutig zu erkennen, dass die Bestellung Seite 1 von 1 ist – und auf der Bestellung selber steht auch nichts drauf (im übrigen ist die automatische Vertragsverlängerung auch nicht in irgendwelchen AGB versteckt, sondern steht ebenfalls direkt auf der Bestellung drauf). Anschließend behauptete sie, dass sie ja gar kein Fax hätte – wie denn nun in der Faxsignatur ihr Name hinkommt konnte sie allerdings auch nicht erklären….

Nun verlegte Sie sich drauf, dass die Kündigung per E-Mail im Zusammenhang mit der Bestellung ausgesprochen wurde. Nun, unsere E-Mails werden im Ticket-System gespeichert, wir haben also ein vollständiges Archiv aller Support-Mails. Wie zu erwarten: nichts zu finden, nur mit der aktuellen Mail 3 völlig normale Support-Anfragen. Mal abgesehen davon, dass wir Kündigungen per E-Mail aus genau diesen Nachvollziehbarkeitsgründen nicht akzeptieren*, meine Antwort also maximal gelautet hätte das sie das schriftlich zusenden möge, war meine Laune auf ein Entgegenkommen, das sie verlangte nun gegen null gesunken….. Wenn sie wenigstens ehrlich gewesen wäre und gleich gesagt hätte, das sie die Kündigung vergessen hatte hätte man sich sicherlich irgendwo in der Mitte treffen können, so sehe ich da aber keine Veranlassung zu!

*Bevor sich jemand darüber aufregt: auch Bestellungen sind bei uns nur schriftlich möglich, ausschließliche Online-Bestellung machen wir nicht


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Silvester 2009

Zwar schon ein wenig her, aber die Zeit zum Bloggen hat bislang irgendwie gefehlt…

Silvester 2009 habe ich mit meiner Freundin auf dem Kirchturm von St. Petri verbracht. Ein zwar eiskaltes, aber sehr geniales Vergnügen -- so habe ich noch nie ein Feuerwerk erlebt. Dank Anja existieren da auch zwei Videos von:

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Qype: Gaststätte Seewolf in Lübeck

LuebeckEssen & TrinkenRestaurantsFisch & Meeresfruechte

Ich war heute im Rahmen des Twittagessens im Seewolf. Ein Twittagessen ist ein zwangloses Treffen von Twitterern z.B. zum Mittagessen (kann aber auch Abendessen sein) – verabredet wird sich natürlich über Twitter.

Da der Besitzer vom Seewohl twittert (http://www.twitter.com/seewolftwit) lag die Wahl der Örtlichkeit natürlich relativ nahe bzw. hat alleine deswegen schon neugierig gemacht ;)

Aber zum wesentlichen: ich gebe zu, ein klein wenig skeptisch war ich, einfach weil ich kein großer Fischesser bin – aber dank der Tweets vom Seewolf wusste ich ja vorher, dass es durchaus auch was anderes gibt.

So hab ich mich für Bauernfrühstück entschieden und ich muss sagen – ja, Muttern könnte es nicht besser. Superlecker, schmeckbar Frisch, besser geht es nicht!

Wenn ich etwas zu kritisieren hätte wäre es die Größe der Portion – es war schon mächtig viel, Hunger mitzubringen empfiehlt sich. Ich denke eine bisschen kleinere Portion evtl. verbunden mit einem etwas niedrigerem Preis täte der sehr guten Wertung keinerlei Abbruch. Das ist aber natürlich eher eine Art Luxus-Kritik, deswegen gibts keinen Punkt-Abzug ;)

Zum Nachtisch gab es dann noch Ananas-Eis – ebenfalls vom besten!

Ansonsten: netter Inhaber, adäquates, nicht zu übertriebenes maritimes Ambiente, gute Küche = fühlt man sich wohl. Ich werde auf jeden Fall wiederkommen und ich denke mich dann auch an den Fisch ranwagen – lecker ausgesehen hat der auf jeden Fall auch :-)

Mein Beitrag zu Gaststätte Seewolf – Ich bin mhagge – auf Qype

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Die Staatsanwaltschaft und die IP-Adressen…

Nach der Polizei diesmal also eine Etage weiter… Anderer Fall, ähnliche Anfrage.

Über das Kontaktformular des WebSoziCMSes wurden beleidigende Mails an jemanden verschickt. Der Empfänger hat Anzeige erstattet (da ich den Inhalt der Mails durch die Anfrage kenne verständlicherweise). Die bearbeitende Staatsanwaltschaft schickt mir nun ein Fax, ob hier sachdienliche Informationen vorliegen, wie z.B. die IP-Adresse (falls das der Fall ist wird im freiwillige Übermittlung gebeten….Ahja, man hat zumindestens schon mal davon gehört, das das eigentlich nicht ganz so einfach ist).

In diesem Fall muss ich mir da aber auch weiter keine Gedanken drüber machen. Die Mails, um die es geht stammen aus dem Zeitraum Juli 2008 bis November 2008, sind also zum größten Teil über ein Jahr alt. Selbst wenn man an die Vorratsdatenspeicherung denkt (die in diesem Fall eigentlich nicht zur Anwendung kommen dürfte) sind die entsprechenden Logfiles längst nicht mehr existent (Vorratsdatenspeicherung = 6 Monate Aufbewahrung)

Dieses wollte ich dann kurz telefonisch mitteilen, aber nein, die entsprechende Staatsanwaltschaft hätte das gerne kurz schriftlich. Gut, kriegen wir auch hin. Ich überlege aber, ob ich eine Rechnung mitschicke – 30 Minuten Arbeit für eine von vornherein vollkommen überflüssige Anfrage…

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Ausnahmsweise pünktlich?

Ausnahmsweise pünktlich?

Was will mir UPS mit diesem Zustellstatus sagen? Das das Paket ausnahmsweise pünktlich ankommen soll? (was allerdings übrigens tatsächlich superschnell wäre, die zugrundeliegende Bestellung ist von heute morgen)

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